Texte für Beileidskarten,
Anzeigen oder Todestage 2
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses Blatt allein war ein Teil von unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.
Die Sonne sank
bevor es Abend wurde.
Es war unserem kleinen (Name einsetzen)
nicht vergönnt, sein Leben
mit uns zu teilen.
Der Weg war zu steinig,
der Berg war zu hoch,
die Kraft zu schwach
und der Atem zu kurz,
da nahmen dich die Engel
in die Arme und sprachen:
"Komm Heim"
Geh nicht nur die glatten Straßen,
geh die Wege, die noch niemand ging -
damit Du Spuren hinterläßt
und nicht nur Staub.
Fern bei den Sternen
und doch so nah.
Erinnerungen sind kleine Steine,
die tröstend in das Dunkel
unserer Trauer leuchten.
Eigentlich war alles selbstverständlich:
das wir miteinander sprachen,
gemeinsam nachdachten,
zusammen lachten,
weinten,
stritten und liebten.
Eigentlich war alles selbstverständlich
- nur das Ende nicht - .
Bis wir uns im Himmel wiedersehen.
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen
und DICH zurückholen!
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