Texte für Beileidskarten,
Anzeigen oder Todestage 4

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht´ger Gast im Erdenland.
Woher?
Wohin?
Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand - in Gottes Hand.


Nicht immer haben Engel Flügel,
und nur ganz selten tragen sie ein weißes Gewand.
Aber Deinen Weg gehen sie mit Dir,
manchmal sogar Hand in Hand.


Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.


Wenn die Kraft zu Ende geht
ist Erlosung Gnade.


Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe,
der Freude und des Glücks,
die Zeit der Sorgen und des Leids.
Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.


Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehn.


Auch wenn er nicht mehr unter uns ist,
so ist er doch immer bei uns.


Aus dem Lieben Kreis geschieden,
aus dem Herzen aber nie.
Weinet nicht, sie ruht in Frieden,
doch sie starb und noch zu früh.


Ausgelitten hab`ich nun,
bin an dem frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh`n,
die ich nicht mehr fühle.


Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe -
das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.