Texte für Beileidskarten,
Anzeigen oder Todestage 7
Tiefe, die alles verschlang.
Aber die Liebe und Wärme
vergangener Tage weht zu mir
herüber.
Fast wie ein Trost.
(Weöres Sandor)
In der Weite des Meeres
siehst Du vielleicht die zurückge-
legte Meile nicht,
aber sie ist gesegelt.
In einem neuen Licht wird
deine Liebe wärmend uns
umgeben und aus der Ferne in
uns weiterleben.
Jemanden zu lieben,
den man vergessen hat,
ist schwer.
Doch jemanden zu vergessen,
den man geliebt hat,
ist unmöglich.
Nicht das Freuen,
nicht das Leiden
stellt den Wert des Lebens dar,
immer nur wird das entscheiden,
was der Mensch dem Menschen war.
Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.
(Anselm von Canterbury)
Niemals geht man so ganz,
ein Teil von Dir bleibt hier.
Niemals wirst Du ganz gehen,
in unserem Herzen wirst Du
immer einen Platz haben
und dadurch weiterleben.
Niemand kennt den Tod;
es weiß auch keiner,
ob es nicht das größte ist.
Dennoch wird er gefürchtet,
als wäre es gewiss,
dass er das Schlimmste aller Übel sei.
(Sokrates)
Nun ruhe aus und schlaf in Frieden,
hab´immer Dank für Deine Müh.
Wenn Du auch bist von uns geschieden,
in unseren Herzen stirbst Du nie.
Nur Arbeit war dein Leben,
nie dachtest Du an Dich,
für deine Lieben sterben,
war deine höchste Pflicht.
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