Texte für Beileidskarten,
Anzeigen oder Todestage 9
Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.
(Albert Schweitzer)
Was ich getan in meinem Leben,
ich tat es nur für Euch.
Was ich gekonnt,
hab ich gegeben,
das war mein höchstes Streben.
Wenn Du an mich denkst,
erinnere dich an die Stunde,
in welcher Du mich am liebsten hattest.
(Rainer Maria Rilke)
Wenn Du bei Nacht den Himmel schaust,
wird es Dir sein,
als lachten die Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne.
(Antonine de Saint-Exupéry)
Wer so gelebt wie Du im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht,
wer stets sein Bestes hergegeben,
der stirbt auch im Tode nicht.
Wir müssen Abschied nehmen,
ein erfülltes Leben ging zu Ende.
Uns bleiben Erinnerungen und Dankbarkeit
Wir sind vom gleichen Stoff,
aus dem die Träume sind,
und unser kurzes Leben
ist eingebettet in einen langen Schlaf.
(Shakespeare)
Wohl dem Menschen,
wenn er gelernt hat zu ertragen,
was er nicht ändern kann,
und preiszugeben mit Würde,
was er nicht retten kann.
Zu meiner Todesstunde wünsche ich mir,
leise gehen zu dürfen,
ruhig einzutauchen in das Licht,
von dem ich manchmal träumte.
(Margot Bickel)
Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe - das einzige Bleibende,
der einzige Sinn.
(Thornton Wilder)
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